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EaseCert | GPSR Compliance

EU-Konformitätsdienst für den digitalen Batteriepass (DBP).

EU-Konformitätsdienst für den digitalen Batteriepass (DBP).

Regulärer Preis €500,00 EUR
Regulärer Preis Verkaufspreis €500,00 EUR
Verkauf Ausverkauft
Einmalige Gebühr. Kein Abonnement. Steuern inklusive. A Einrichtungs- und Dokumentationsgebühr Die Kosten können je nach Leistungsumfang anfallen. Dies umfasst die Einarbeitung, die Überprüfung vorhandener Konformitätsunterlagen, die Dokumentenprüfung und die Prüfung der technischen Dokumentation im Hinblick auf die Einhaltung der EU-GPSR-Vorschriften.
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Aus 18. Februar 2027, Bestimmte Batterien, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden, müssen eine individuelle Kennzeichnung haben. Digitaler Batteriepass (DBP) gemäß Verordnung (EU) 2023/1542.

EaseCert bietet einen kompletten Service zur Einhaltung der Anforderungen des digitalen Batteriepasses und dessen Implementierung für Hersteller, Importeure und andere Wirtschaftsakteure, die sich auf die Anforderungen des EU-Batteriepasses vorbereiten.

Einmalige Gebühr. Kein EaseCert-Abonnement. Keine jährliche EaseCert-Konformitätsgebühr.

Für welche Batterien ist ein digitaler EU-Batteriepass erforderlich?

Ab dem 18. Februar 2027 gilt die Anforderung des digitalen Batteriepasses für:

  • Batterien für leichte Transportmittel (LMT), einschließlich der in E-Bikes und E-Scootern verwendeten Batterien
  • Industriebatterien über 2 kWh
  • Batterien für Elektrofahrzeuge (EV)

Jede Batterie, die diese Anforderung erfüllt, muss über einen elektronischen Pass verfügen, der mit der jeweiligen Batterie verknüpft ist.

Was ist ein digitaler EU-Batteriepass?

Ein digitaler Batteriepass ist ein elektronische Aufzeichnung für eine einzelne Batterie. Über einen QR-Code und eine eindeutige Kennung wird die physische Batterie mit strukturierten regulatorischen, technischen und Lebenszyklusinformationen verknüpft.

Die Grundstruktur ist:

Batterie → QR-Code → Eindeutige Kennung → Digitaler Batteriepass → EU-Register für digitale Produktpässe

Der QR-Code dient als Zugangspunkt. Die eindeutige Kennung identifiziert die jeweilige Batterie. Der digitale Batteriepass ist der strukturierte elektronische Datensatz mit den entsprechenden Informationen. Das EU-Register für digitale Produktpässe speichert die Kennung und die zugehörigen Registrierungsinformationen.

Der QR-Code

Der QR-Code wird gemäß den geltenden Anforderungen auf die Batterie gedruckt, graviert oder anderweitig aufgebracht. Ist eine direkte Kennzeichnung nicht möglich, erlauben die geltenden Vorschriften unter Umständen, dass der QR-Code auf der Verpackung und den zugehörigen Dokumenten erscheint.

Durch Scannen des QR-Codes erhält man Zugriff auf den digitalen Batteriepass, der mit dieser Batterie verknüpft ist.

Die eindeutige Batteriekennung

Jede Batterie, die einen digitalen Batteriepass benötigt, muss über eine eindeutige Kennung verfügen. Diese Kennung verknüpft die physische Batterie mit ihrem digitalen Datensatz und muss den geltenden Identifizierungsanforderungen, einschließlich des ISO/IEC 15459-Rahmenwerks, entsprechen.

Gegebenenfalls können bestehende GS1-Identifikationsstrukturen in die Implementierung einbezogen werden.

Der digitale Batteriepass

Der Reisepass ist ein strukturierter, maschinenlesbarer elektronischer Datensatz und kein herkömmliches PDF oder eine statische Webseite.

Er enthält unterschiedliche Kategorien von Informationen, je nachdem, wer auf den Reisepass zugreift und welche Informationen diese Person einsehen darf.

EU-Register für digitale Produktpässe

Das EU-Register für digitale Produktpässe fungiert in erster Linie als Index statt des vollständigen Reisepasses. Der Reisepass selbst muss daher separat existieren und zugänglich bleiben.

Der verantwortliche Wirtschaftsbeteiligte muss die entsprechende Batteriekennung und die Registrierungsinformationen im EU-System registrieren.

Warum reicht ein QR-Code oder ein PDF nicht aus?

Ein QR-Code ist nur der Datenträger. Es handelt sich nicht um den Digital Battery Passport selbst.

Ebenso wenig bietet die Verknüpfung eines QR-Codes mit einer gewöhnlichen PDF-Datei oder einer herkömmlichen Produktwebseite für sich genommen die vollständige Architektur des Digital Battery Passport, die gemäß EU-Recht erforderlich ist.

Der zugrunde liegende Reisepass muss die geltenden Anforderungen hinsichtlich Folgendem erfüllen:

  • Strukturierte und maschinenlesbare Daten
  • Interoperabilität
  • Suchbarkeit
  • Datenportabilität
  • Zugriffsrechte
  • Datenintegrität
  • Sicherheit
  • Lebenszyklus-Updates
  • Langfristige Verfügbarkeit
  • Übertragbarkeit ohne Anbieterbindung

Der Reisepass muss auch regeln, welche Informationen öffentlich zugänglich sind und auf welche Informationen nur autorisierte Personen, Personen mit einem berechtigten Interesse oder zuständige Behörden zugreifen dürfen.

Welche Informationen sind im Batteriepass enthalten?

Die relevanten Informationen werden primär definiert durch Anhang XIII der Verordnung (EU) 2023/1542 und den entsprechenden Bestimmungen der Batterieverordnung.

Je nach Batterietyp und geltendem Einführungsdatum können die Informationen Folgendes umfassen:

  • Batterieidentifizierung
  • Herstellerinformationen
  • Batteriekategorie
  • Herstellungsort und Datum
  • Batteriechemie
  • Batteriegewicht
  • Nennkapazität
  • Stromspannung
  • Leistungsfähigkeit
  • Innenwiderstand
  • Erwartete Batterielebensdauer
  • Erwartete Anzahl der Zyklen
  • Temperaturbereich
  • Kapazitätsverlust
  • Gesundheitszustand
  • Gefährliche Stoffe
  • Kritische Rohstoffe
  • Informationen zu Recyclingmaterialien
  • Informationen zum Abbau
  • Informationen zu Ersatzteilen
  • Sicherheitsinformationen
  • Informationen zum Lebensende
  • Informationen zum CO2-Fußabdruck, sofern zutreffend
  • Informationen zur verantwortungsvollen Beschaffung und Sorgfaltsprüfung, sofern zutreffend

Unterschiedliche Zugriffsebenen für den Batteriepass

Nicht jeder, der auf einen digitalen Batteriepass zugreift, hat Anspruch auf dieselben Informationen. Die EU-Richtlinien unterscheiden zwischen verschiedenen Kategorien von Passdaten.

Informationen zu öffentlichen Batterien

Zu den öffentlich zugänglichen Informationen können Modellinformationen wie Batteriechemie, Kapazität, Identifikationsdaten und die zu erwartende Lebensdauer gehören.

Informationen für Personen mit berechtigtem Interesse

Bestimmte technische Informationen können auf berechtigte Parteien wie Reparaturwerkstätten, Wiederaufbereiter, Betreiber von Zweitnutzungsprodukten und Recyclingunternehmen mit einem berechtigten Interesse beschränkt werden.

Dies kann detaillierte Angaben zur Zusammensetzung, Informationen zu Ersatzteilen, Demontageanweisungen und Sicherheitshinweise umfassen.

Informationen für Behörden

Bestimmte Konformitätsinformationen, einschließlich der entsprechenden Testdokumentation, können auf zuständige Behörden, benannte Stellen oder andere autorisierte Institutionen beschränkt sein.

Informationen zu einzelnen Batterien

Der Pass kann auch Informationen enthalten, die sich speziell auf die jeweilige Batterie beziehen, einschließlich Informationen zum Gesundheitszustand, Status und zur Verwendung.

Was bietet EaseCert?

1. Bewertung der Anwendbarkeit des digitalen Batteriepasses

EaseCert prüft zunächst, ob Ihre Batterie die Anforderungen des Digital Battery Passport erfüllt.

Wir berücksichtigen unter anderem folgende Faktoren:

  • Batteriekategorie
  • Verwendungszweck
  • Energiekapazität
  • Produktkonfiguration
  • EU-Marktplatzierungsstruktur
  • Verantwortlichkeiten von Herstellern und Importeuren
  • Verantwortlicher Wirtschaftsakteur
  • Anwendbare Implementierungsdaten

2. Anhang XIII Datenlückenanalyse

EaseCert prüft Ihre bestehende Batteriedokumentation anhand der geltenden Datenanforderungen des Digital Battery Passport.

Wir ermitteln, welche Informationen bereits vorliegen, welche Informationen einer zusätzlichen Überprüfung bedürfen und welche Datenpunkte noch fehlen.

3. Vorbereitung der Batteriepassdaten

Wir strukturieren die verfügbaren Produkt- und Konformitätsinformationen gemäß den geltenden Anforderungen der Verordnung (EU) 2023/1542 und Anhang XIII.

Dies umfasst die Trennung von Informationen nach der jeweils anwendbaren Zugriffskategorie und die Aufbereitung der Informationen für die Implementierung im Digital Battery Passport.

4. Implementierung eines eindeutigen Identifikators

EaseCert unterstützt Sie bei der Festlegung der geeigneten Identifikationsstruktur für die im Rahmen des Projekts verwendeten Batterien.

Dies umfasst die Berücksichtigung der anwendbaren Anforderungen der ISO/IEC 15459 sowie bestehender GTIN- oder GS1-Identifikationsstrukturen, sofern relevant.

5. Erstellung und Implementierung von QR-Codes

Für den digitalen Batteriepass wird ein QR-Code erstellt, der in die entsprechende Batteriekennzeichnung, das Etikett, die Verpackung oder die Begleitdokumentation integriert werden kann.

EaseCert prüft die vorgeschlagene Implementierung, um sicherzustellen, dass die Informationen des Digital Battery Passport korrekt in die Produktkennzeichnungsstruktur integriert werden.

6. Erstellung eines digitalen Batteriepasses

EaseCert erstellt den strukturierten digitalen Batteriepass-Datensatz auf Basis der vom Hersteller bereitgestellten, verifizierten Informationen.

Der Batteriepass verknüpft die einzelnen Batterien mit den entsprechenden regulatorischen, technischen und Lebenszyklusinformationen.

7. Hosting für digitale Batteriepässe

Der vollständige Reisepass wird nicht im EU-Register für digitale Produktpässe gespeichert. Der zugrundeliegende elektronische Datensatz muss weiterhin separat gespeichert und zugänglich sein.

Im Rahmen des EaseCert-Service wird eine spezielle Infrastruktur für digitale Batteriepässe genutzt, um die strukturierte elektronische Aufzeichnung zu pflegen und den Zugriff über den QR-Code der Batterie zu ermöglichen.

Es gibt kein jährliches EaseCert-Abonnement und keine wiederkehrende EaseCert-Konformitätsgebühr.

8. Unterstützung des EU-Registers für digitale Produktpässe

EaseCert bereitet die für die Registrierung der Batteriekennung beim EU-Register für digitale Produktpässe erforderlichen Informationen auf und begleitet den verantwortlichen Wirtschaftsbeteiligten durch den Registrierungsprozess.

Nach dem derzeitigen Batteriepass-System muss die Registrierung unter dem verifizierten Status des Wirtschaftsakteurs erfolgen, der die Batterie auf dem EU-Markt in Verkehr bringt.

Ein Reisepass pro Batterie

Der digitale Batteriepass funktioniert auf der individueller Batteriestand.

Mehrere Batterien desselben Modells können wesentliche technische Informationen auf Modellebene gemeinsam nutzen, aber jede einzelne Batterie benötigt dennoch ihre eigene Kennung und individuelle Passdatensätze, sofern die Anforderung des digitalen Batteriepasses gilt.

Beispiel

Batteriemodell ABC-48
Batterie 000001 → Eindeutige ID → Pass 000001
Batterie 000002 → Eindeutige ID → Pass 000002
Batterie 000003 → Eindeutige ID → Pass 000003

Diese individuelle Identifizierung ist besonders wichtig für Lebenszyklusinformationen wie Batteriestatus, Nutzung und Gesundheitszustand.

Aktualisierung des digitalen Batteriepasses

Der digitale Batteriepass ist nicht unbedingt ein statischer Datensatz.

Der Wirtschaftsakteur bleibt weiterhin dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die entsprechenden Passinformationen gültig bleiben. präzise, ​​vollständig und aktuell.

Ändern sich die Informationen, kann der elektronische Datensatz hinter der Kennung aktualisiert werden, ohne dass der bereits auf der Batterie angebrachte QR-Code unbedingt ersetzt werden muss.

Reparaturen

Eine einfache Reparatur erfordert nicht automatisch die Ausstellung eines komplett neuen Reisepasses.

Wiederverwendete oder wiederaufbereitete Batterien

Für eine wiederverwendete oder wiederaufbereitete Batterie ist ein neuer Zulassungspass erforderlich, der mit dem ursprünglichen verknüpft ist. Der Wirtschaftsakteur, der die wiederverwendete oder wiederaufbereitete Batterie wieder in Verkehr bringt, übernimmt die entsprechenden Verantwortlichkeiten.

Lebensende

Wenn eine Batterie zu Abfall wird, können die entsprechenden Passpflichten auf den Hersteller, die Herstellerverantwortungsorganisation oder den Entsorgungsunternehmer übergehen. Sobald die Batterie recycelt wurde, verliert der Pass seine Gültigkeit.

Verfügbarkeit von Langzeitpässen

Der digitale Batteriepass muss während des gesamten relevanten Batterielebenszyklus verfügbar bleiben, auch wenn der ursprüngliche Wirtschaftsbeteiligte nicht mehr existiert oder seine Aktivitäten in der Europäischen Union einstellt.

Die Passarchitektur muss daher langfristige Verfügbarkeit, Datenportabilität und gegebenenfalls die Übertragung an einen anderen Betreiber unterstützen.

Verantwortlichkeiten des Herstellers und des Wirtschaftsbeteiligten

Die Nutzung von EaseCert zur Unterstützung der Implementierung des Digital Battery Passport überträgt nicht die zugrunde liegende rechtliche Verantwortung des jeweiligen Wirtschaftsakteurs.

Das verantwortliche Unternehmen muss Folgendes sicherstellen:

  • Die für den Reisepass gemachten Angaben sind korrekt.
  • Die Passinformationen bleiben korrekt und vollständig.
  • Anwendbare dynamische Informationen werden aktualisiert
  • Jede entsprechende Batterie erhält die erforderliche eindeutige Kennung.
  • Der QR-Code wurde korrekt angewendet.
  • Die erforderliche Registrierung im EU-Register ist abgeschlossen.
  • EaseCert wird über alle relevanten Änderungen, die den Reisepass betreffen, informiert.

EaseCert Digital Battery Passport Compliance Package

Unser Service kann Folgendes umfassen:

  • Anwendbarkeitsbewertung des digitalen Batteriepasses
  • Regulierungsprüfung gemäß Verordnung (EU) 2023/1542
  • Anhang XIII Datenlückenanalyse
  • Überprüfung der verfügbaren Batteriedokumentation
  • Vorbereitung der Batteriepassdaten
  • Strukturierung öffentlicher und eingeschränkter Passinformationen
  • Unterstützung für die Implementierung eindeutiger Kennungen
  • QR-Code-Erstellung
  • QR-Code- und Batterieetiketten-Überprüfung
  • Erstellung eines digitalen Batteriepasses
  • Reisepassveröffentlichung
  • Spezielle Passhosting-Dienste
  • Vorbereitung des EU-Registers für digitale Produktpässe
  • Leitfaden zur Registrierung
  • Framework für Lebenszyklusaktualisierungen
  • Unterstützung für die Portabilität von Passdaten
  • Unterstützung bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben

Einmalige Gebühr, kein Abonnement erforderlich

€500 pro Batterieproduktgruppe

Aufstellen & Dokumentationsgebühr: €50 pro Bestellung

EaseCert verfolgt ein einfaches Gebührenmodell mit einmaliger Zahlung. Es fallen keine jährlichen Abonnementgebühren, wiederkehrenden Mitgliedschaften oder jährlichen Compliance-Gebühren für diesen Service an.

Hersteller mit einem großen Batterieportfolio, hohen Produktionsvolumina oder umfangreichen Anforderungen an die Einzelgeräte-Dokumentation erhalten ein Festpreisangebot für ihr Projekt, das auf dem erforderlichen Implementierungsumfang basiert.

Batterie-Produktgruppe

Mehrere Batteriemodelle können nur dann gruppiert werden, wenn ihre relevanten regulatorischen und technischen Eigenschaften hinreichend gleichwertig sind.

EaseCert berücksichtigt unter anderem folgende Faktoren:

  • Batteriekategorie
  • Vorgesehene Funktion
  • Chemie
  • Konstruktion
  • Technische Merkmale
  • Kapazitätsbereich
  • Herstellungsprozess
  • Hersteller und Fabrik
  • Anwendbare regulatorische Anforderungen
  • Sicherheitsmerkmale
  • Risikoprofil

Die Zusammenfassung der technischen Konformitätsbewertung beseitigt nicht die Notwendigkeit der individuellen Batterieidentifizierung, wenn ein individueller digitaler Batteriepass erforderlich ist.

Welche Dokumente benötigen wir?

Um die Bewertung zu starten, legen Sie bitte alle verfügbaren Batterie- und Konformitätsdokumente vor.

Dies kann Folgendes umfassen:

  • Produktliste und Artikelnummern
  • Batteriespezifikationen
  • Batteriedatenblätter
  • Produktfotos
  • Herstellerdetails
  • Produktionsstandort
  • Batteriechemie
  • Kapazitäts- und Spannungsinformationen
  • Stücklisten- und Materialinformationen
  • Testberichte
  • EU-Konformitätserklärung, sofern zutreffend
  • Sicherheitsdokumentation
  • Daten zur Batterieleistung und -lebensdauer
  • Informationen zum CO2-Fußabdruck, sofern zutreffend
  • Informationen zur verantwortungsvollen Beschaffung, sofern zutreffend
  • Informationen zu Demontage und Reparatur
  • Vorhandene GTIN- oder GS1-Informationen
  • Batterieetiketten
  • Verpackungsgrafik
  • Benutzerhandbücher und zugehörige Dokumentation

Sie müssen nicht alle erforderlichen Datenpunkte vor Beginn verfügbar haben. EaseCert kann zunächst eine Gap-Analyse durchführen und feststellen, welche zusätzlichen Informationen benötigt werden.

Bereiten Sie sich vor dem Stichtag am 18. Februar 2027 vor.

Die Anforderung des digitalen Batteriepasses gilt ab 18. Februar 2027 für die jeweiligen Batteriekategorien.

Die Hersteller sollten ihre zugrunde liegenden Batteriedaten, die Identifikationsstruktur, die Passarchitektur und die QR-Code-Implementierung vor dem Antragsdatum vorbereiten und nicht warten, bis die Batterien für den EU-Markt bereit sind.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein digitaler EU-Batteriepass?

Ein digitaler Batteriepass (DBP) der EU ist ein elektronischer Datensatz, der einer einzelnen Batterie zugeordnet ist. Er enthält strukturierte regulatorische, technische und lebenszyklusbezogene Informationen und ist über einen QR-Code und eine eindeutige Batteriekennung zugänglich.

Wann wird der digitale EU-Batteriepass verpflichtend?

Die Anforderung des digitalen Batteriepasses gilt ab 18. Februar 2027 auf die in Artikel 77 der Verordnung (EU) 2023/1542 genannten Batteriekategorien.

Für welche Batterien ist ein digitaler Batteriepass erforderlich?

Die Anforderung gilt für Batterien für leichte Transportmittel (LMT), wie beispielsweise Batterien, die in E-Bikes und E-Scootern verwendet werden, Industriebatterien über 2 kWh, Und Batterien für Elektrofahrzeuge.

Benötigt jede Batterie einen eigenen digitalen Batteriepass?

Für Batterien, die unter die Anforderung fallen, funktioniert der Batteriepass auf Einzelbatterieebene. Batterien desselben Modells können Modellinformationen austauschen, aber jede einzelne Batterie muss über eine eigene eindeutige Kennung und einen zugehörigen Batteriepass-Datensatz verfügen.

Reicht ein QR-Code aus, um die Anforderungen des digitalen Batteriepasses zu erfüllen?

Nein. Der QR-Code ist der Datenträger, der den Zugriff auf den Pass ermöglicht. Der digitale Batteriepass selbst ist der strukturierte elektronische Datensatz hinter dem QR-Code und der eindeutige Identifikator.

Können wir den QR-Code einfach mit einer PDF-Datei verlinken?

Nein. Ein statisches PDF allein bietet nicht den strukturierten, maschinenlesbaren, interoperablen, durchsuchbaren, zugriffskontrollierten und aktualisierbaren Datensatz, den das Digital Battery Passport-Framework erfordert. Der Pass muss außerdem Datenportabilität, Sicherheit und langfristige Verfügbarkeit gewährleisten.

Können wir den Digital Battery Passport auf unserer normalen Website einbinden?

Die EU-Gesetzgebung verbietet es einem Wirtschaftsakteur nicht, seine eigene Passinfrastruktur zu betreiben.Das System muss jedoch die geltenden Anforderungen an strukturierte und maschinenlesbare Daten, Interoperabilität, Zugriffskontrolle, Sicherheit, Datenintegrität, Portabilität, Lebenszyklusaktualisierungen und langfristige Verfügbarkeit erfüllen. Eine herkömmliche Produktwebseite bietet diese Funktionen in der Regel nicht von selbst.

Welche Informationen sind in einem digitalen Batteriepass enthalten?

Die erforderlichen Informationen hängen von der Batterie und den jeweiligen Umsetzungsdaten ab. Sie können unter anderem folgende Angaben umfassen: Batterieidentifikation, Herstellerinformationen, chemische Zusammensetzung, Kapazität, Spannung, Gewicht, Fertigungsinformationen, erwartete Lebensdauer, Leistungs- und Haltbarkeitsdaten, Gefahrstoffe, kritische Rohstoffe, Recyclinganteil, Demontageinformationen, Sicherheitsinformationen, Gesundheitszustand und weitere Informationen, die gemäß Verordnung (EU) 2023/1542 und Anhang XIII erforderlich sind.

Sind alle Informationen im Batteriepass öffentlich zugänglich?

Nein. Der EU-Rahmen unterscheidet zwischen verschiedenen Kategorien von Informationen. Einige Informationen sind öffentlich zugänglich, während andere Informationen nur Personen mit einem berechtigten Interesse, zuständigen Behörden, benannten Stellen oder anderen autorisierten Stellen zugänglich sind.

Was ist die eindeutige Batteriekennung?

Die eindeutige Kennung verbindet die physische Batterie mit ihrem digitalen Batteriepass. Jede relevante Batterie muss gemäß den geltenden Identifizierungsanforderungen, einschließlich des ISO/IEC 15459-Rahmenwerks, eine individuelle Kennung erhalten.

Können bestehende GS1- oder GTIN-Kennungen verwendet werden?

Bestehende GS1-Identifikationsstrukturen können gegebenenfalls in die Implementierung einbezogen werden. EaseCert prüft das bestehende Identifikationssystem des Herstellers und ermittelt, wie es in die Struktur des digitalen Batteriepasses integriert werden kann.

Wo muss der QR-Code platziert werden?

Der QR-Code wird üblicherweise auf der Batterie angebracht. Ist eine direkte Anbringung nicht möglich, sehen die geltenden Vorschriften die Platzierung durch die Verpackung und die beiliegende Dokumentation gemäß den Bestimmungen der Batterieverordnung vor. EaseCert prüft die vorgeschlagene Implementierung des QR-Codes und der Kennzeichnung im Rahmen seiner Dienstleistung.

Was ist das EU-Register für digitale Produktpässe?

Das EU-Register für digitale Produktpässe ist das zentrale Register der Europäischen Kommission für Kennungen und Registrierungsinformationen digitaler Produktpässe. Es dient in erster Linie als Index. Es ersetzt oder enthält nicht den vollständigen Digital Battery Passport.

Wenn die EU über ein Register verfügt, warum benötigt der Reisepass dann ein separates Hosting?

Da das EU-Register und der digitale Batteriepass unterschiedliche Funktionen erfüllen – das Register erfasst Kennungen und Registrierungsinformationen, während der eigentliche Pass die strukturierten Batteriedaten enthält –, muss der Pass separat erstellt, gehostet, gewartet, aktualisiert und der Zugriff darauf kontrolliert werden.

Registriert EaseCert den Batteriepass beim EU-Register?

EaseCert bereitet die für die Registrierung erforderlichen Informationen auf und begleitet den verantwortlichen Wirtschaftsakteur durch den Registrierungsprozess. Gemäß den geltenden Bestimmungen für Batterien muss die Registrierung unter dem verifizierten Status des Wirtschaftsakteurs erfolgen, der die Batterie auf dem EU-Markt in Verkehr bringt.

Was passiert, wenn sich die Informationen im Batteriepass ändern?

Der elektronische Datensatz hinter der Batteriekennung kann aktualisiert werden. Die eindeutige Kennung und der QR-Code können weiterhin mit derselben Batterie verknüpft bleiben, sodass ein vorhandener QR-Code normalerweise nicht ersetzt werden muss, nur weil die Passinformationen aktualisiert wurden.

Was passiert, wenn eine Batterie repariert wird?

Eine einfache Reparatur erfordert nicht automatisch einen neuen digitalen Batteriepass. Der bestehende Pass kann weiterhin mit der Batterie verwendet werden, sofern die erforderlichen Aktualisierungen der Informationen vorgenommen werden.

Was passiert, wenn eine Batterie wiederverwendet oder wiederaufbereitet wird?

Eine wiederverwendete oder wiederaufbereitete Batterie erhält einen neuen digitalen Batteriepass, der mit dem ursprünglichen Pass verknüpft ist. Der Wirtschaftsakteur, der die wiederverwendete oder wiederaufbereitete Batterie wieder in Verkehr bringt, übernimmt die entsprechenden Passpflichten.

Wie lange muss ein digitaler Batteriepass verfügbar bleiben?

Der Batteriepass muss während des gesamten Lebenszyklus der Batterie verfügbar bleiben, auch wenn der ursprüngliche Wirtschaftsbeteiligte nicht mehr existiert oder seine Geschäftstätigkeit in der Europäischen Union einstellt. Gemäß der Batterieverordnung verliert der Batteriepass seine Gültigkeit, sobald die Batterie recycelt wurde.

Was passiert, wenn wir unseren Passdienstleister wechseln?

Das Framework für den digitalen Batteriepass erfordert Datenportabilität und -übertragbarkeit ohne Herstellerbindung. Die Passarchitektur muss daher die Übertragung der relevanten Daten und Verantwortlichkeiten ermöglichen, sofern erforderlich, ohne die Verbindung zwischen der Batterie und ihren regulatorischen Aufzeichnungen zu unterbrechen.

Wer trägt die rechtliche Verantwortung für den digitalen Batteriepass?

Der Wirtschaftsakteur, der die Batterie auf dem EU-Markt in Verkehr bringt, bleibt für die geltenden Passpflichten verantwortlich, einschließlich der Gewährleistung, dass die Informationen korrekt, vollständig und aktuell sind. Die Nutzung von EaseCert zur Unterstützung bei der Implementierung überträgt die zugrunde liegenden rechtlichen Verantwortlichkeiten des Wirtschaftsakteurs nicht.

Was beinhaltet der EaseCert Digital Battery Passport Compliance Service?

Der Service kann Anwendbarkeitsprüfung, Datenlückenanalyse gemäß Anhang XIII, Überprüfung der Batteriedokumentation, Aufbereitung der Passdaten, Unterstützung bei der Implementierung eindeutiger Kennungen, Erstellung von QR-Codes, Erstellung und Veröffentlichung von Pässen, dediziertes Passhosting, Überprüfung von Etiketten, Vorbereitung des EU-Registers, Registrierungsberatung und Unterstützung bei der Implementierung über den gesamten Lebenszyklus umfassen.

Welche Dokumente benötigen Sie für den Start?

Wir empfehlen, alle verfügbaren Produkt- und Konformitätsdokumente bereitzustellen, einschließlich Batteriedatenblätter, Spezifikationen, Produktfotos, Herstellerinformationen, Batteriechemie, Kapazitäts- und Spannungsdaten, Stücklisteninformationen, Testberichte, Sicherheitsdokumentation, Leistungs- und Haltbarkeitsdaten, anwendbare Erklärungen, Demontageinformationen, vorhandene GTIN- oder GS1-Informationen, Etiketten, Verpackung und Begleitdokumentation.

Können wir beginnen, auch wenn noch einige Batteriepassinformationen fehlen?

Ja. EaseCert kann zunächst eine Datenlückenanalyse durchführen. Wir ermitteln, welche Informationen bereits vorhanden sind, und geben einen klaren Überblick über die zusätzlich benötigten Informationen, bevor der Reisepass ausgefüllt werden kann.

Können mehrere Batteriemodelle zusammengefasst werden?

Möglicherweise. EaseCert bewertet die Gruppierung anhand von Faktoren wie Batteriekategorie, Funktion, chemischer Zusammensetzung, Konstruktion, technischen Merkmalen, Kapazität, Herstellungsverfahren, Produktionsstätte, geltenden Anforderungen und Risikoprofil. Die Gruppierung im Rahmen der Konformitätsbewertung beseitigt nicht die Anforderungen an die Kennzeichnung einzelner Batterien.

Wie viel kostet der EaseCert Digital Battery Passport Compliance Service?

Die Standard-Servicegebühr beträgt €500 pro Batterieproduktgruppe, plus ein €50 Aufstellen & Dokumentationsgebühr pro Bestellung. Hersteller mit einem großen Produktportfolio, hohen Produktionsvolumina oder umfangreichen Anforderungen an die Kennzeichnung einzelner Einheiten erhalten ein Festpreisangebot, das auf dem Umsetzungsumfang basiert.

Ist der EaseCert Digital Battery Passport Service ein Abonnement?

NEIN. EaseCert bietet den Service gegen eine einmalige Gebühr an. Es gibt kein jährliches EaseCert-Abonnement, keine wiederkehrende EaseCert-Mitgliedschaft und keine jährliche EaseCert-Konformitätsgebühr.

Wann sollten die Hersteller mit den Vorbereitungen beginnen?

Die Hersteller der betroffenen Batterien sollten sich rechtzeitig vorbereiten. 18. Februar 2027. Batteriedaten, Identifikationsstrukturen, QR-Code-Implementierung und die zugrunde liegende Architektur des digitalen Batteriepasses sollten festgelegt werden, bevor die betroffenen Batterien auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden.

Starten Sie Ihre Bewertung des EU Digital Battery Passport.

Wenn Sie LMT-Batterien, Industriebatterien über 2 kWh oder Batterien für Elektrofahrzeuge in der Europäischen Union herstellen oder verkaufen, kann EaseCert Ihre Produkte überprüfen und die geeignete Implementierung des Digital Battery Passport vor dem 18. Februar 2027 Frist.

Senden Sie uns Ihre Batterieproduktliste und die verfügbaren technischen Dokumentationen. Wir prüfen Ihr Portfolio, bestimmen die passende Produktgruppierung und ermitteln die Informationen, die zur Erstellung Ihrer digitalen Batteriepässe benötigt werden.

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