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EU-Dienst für den digitalen Produktpass (DPP).
EU-Dienst für den digitalen Produktpass (DPP).
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Bereiten Sie Ihre Produkte auf die sich wandelnden Anforderungen der Europäischen Union vor. Digitaler Produktpass (DPP) Anforderungen mit EaseCerts professionellem Erstellung eines digitalen EU-Produktpasses & Implementierungsdienst.
EaseCert kombiniert Bewertung der Anwendbarkeit des DPP, Überprüfung der Einhaltung der ESPR-Vorschriften, Aufbereitung von Produkt- und Lieferantendaten, Dokumentenprüfung, Erstellung des digitalen Passes, Implementierung des QR-Codes und Online-Veröffentlichung des DPP in einem praktischen Service.
Wir bewerten den für Ihr Produkt relevanten EU-Rahmen für digitale Produktpässe, ermitteln die erforderlichen bzw. erwarteten Produkt- und Lieferketteninformationen, prüfen die von Ihnen bereitgestellten Unterlagen, strukturieren die relevanten Daten und erstellen einen digitalen Pass, der über eine spezielle Webseite und einen QR-Code zugänglich ist.
Was ist ein EU-Pass für digitale Produkte?
A Digitaler Produktpass (DPP) ist ein strukturierter digitaler Datensatz, der Informationen über ein Produkt enthält und, abhängig von der jeweils geltenden Gesetzgebung, Informationen zu Bereichen wie Identität, Hersteller, Materialien, Leistung, Nachhaltigkeit, Reparatur, Recycling, Konformität und Lieferkette.
Die EU Verordnung über Ökodesign für nachhaltige Produkte (ESPR), Verordnung (EU) 2024/1781, wird der allgemeine Rahmen für den digitalen Produktpass geschaffen. Produktspezifische Anforderungen werden schrittweise durch anwendbare EU-Rechtsvorschriften und delegierte Rechtsakte eingeführt.
Im Rahmen des ESPR-Gesetzes wird ein DPP über einen Datenträger mit einer dauerhaften, eindeutigen Produktkennung verknüpft. Die jeweils geltenden produktspezifischen Rechtsvorschriften regeln unter anderem die erforderlichen Passdaten, die angemessene Identifikationsstufe und den Ort, an dem der Datenträger erscheinen muss.
Der Das EU-Register für digitale Produktpässe wurde am 20. Juli 2026 in Betrieb genommen.. Dies bedeutet jedoch nicht, dass jedes Produkt, das auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht wird, bereits einen digitalen Produktpass benötigt. Die Pflichten im Zusammenhang mit dem digitalen Produktpass hängen von der jeweiligen Produktkategorie, den geltenden Rechtsvorschriften, delegierten Rechtsakten, dem Anwendungsbereich, Ausnahmen, Übergangsbestimmungen und dem jeweiligen Anwendungszeitpunkt ab.
Was ist im EaseCert Digital Product Passport Service enthalten?
1. Anwendbarkeit des DPP & EU-Regulierungsbewertung
EaseCert beginnt mit der Bewertung Ihres Produkts anhand des relevanten EU-Rahmenwerks für den digitalen Produktpass und das Ökodesign.
Je nach Produkt kann unsere Bewertung Folgendes berücksichtigen:
- Verordnung (EU) 2024/1781 – Verordnung über Ökodesign für nachhaltige Produkte (ESPR)
- Verordnung (EU) 2023/1542 – EU-Batterieverordnung
- Verordnung (EU) 2024/3110 – Bauprodukteverordnung
- Anwendbare ESPR-produktspezifische delegierte Maßnahmen
- Arbeitsplan für ESPR und Energiekennzeichnung 2025–2030
- Anwendbare Standards für digitale Produktpässe
- Anforderungen des DPP-Registers
- Verantwortlichkeiten der Hersteller, Importeure und anderer Wirtschaftsteilnehmer
- Anwendbare Implementierungs- und Übergangstermine
Sofern die endgültigen produktspezifischen DPP-Anforderungen noch nicht anwendbar sind, unterscheidet EaseCert zwischen aktuelle rechtliche Verpflichtungen, anstehende Anforderungen und freiwillige Vorbereitung auf die DPP-Prüfung.
2. Produktdaten & Dokumentenprüfung
Ein digitaler Produktpass setzt zuverlässige Produkt- und Lieferketteninformationen voraus. EaseCert prüft die für Ihr Produkt bereitgestellten Informationen und Begleitdokumente und identifiziert relevante Lücken.
Die überprüften Produktinformationen können Folgendes umfassen:
- Produktname und Beschreibung
- Modell-, Artikelnummern- und Produktreferenzen
- GTIN oder andere relevante Produktkennungen
- Produktkategorie und Verwendungszweck
- Herstellerinformationen
- Informationen für EU-Importeure oder andere verantwortliche Wirtschaftsbeteiligte
- Herstellungsland und -ort, sofern relevant
- Produktspezifikationen
- Materialien und Zusammensetzung
- Komponenten und Teile
- Lieferanteninformationen
- Informationen zur Herstellung und Rückverfolgbarkeit
- Informationen zu Recyclingmaterialien
- Informationen zur Nachhaltigkeit
- Informationen zu Haltbarkeit und Leistung
- Informationen zu Reparatur und Wartung
- Informationen zu Recycling und Entsorgung
- Benutzerhandbücher und Anleitungen
- Relevante Prüfberichte und Zertifikate
- Erklärungen und Konformitätsdokumentation
Die genauen Angaben, die für einen Digital Product Passport (DPP) erforderlich sind, hängen von den geltenden Gesetzen und produktspezifischen Anforderungen ab. EaseCert verwendet keine allgemeine Liste obligatorischer DPP-Felder, sofern diese nicht in der endgültigen Gesetzgebung festgelegt sind.
3. Datenstruktur des digitalen Produktpasses
EaseCert strukturiert die relevanten Informationen in eine organisierte Form Datenrahmen für den digitalen Produktpass geeignet für das Produkt und die geltenden Anforderungen.
Der Reisepass kann strukturierte Abschnitte enthalten für:
- Produktidentifizierung
- Hersteller und Wirtschaftsbeteiligter
- Produkteigenschaften
- Materialien und Zusammensetzung
- Fertigungsinformationen
- Informationen zur Lieferkette
- Informationen zur Nachhaltigkeit
- Langlebigkeit und Leistung
- Reparatur und Wartung
- Informationen zu Recycling und Entsorgung
- Konformitätsdokumentation
- Rückverfolgbarkeitsinformationen
- Informationen zur Identifizierung des digitalen Produktpasses
4. Spezieller Online-Pass für digitale Produkte
Ihr Produkt erhält einen eigenen Online-Bereich. Seite „Digitaler Produktpass“ über die EaseCert DPP-Plattform.
Der Pass bietet einen strukturierten digitalen Speicherort, von dem aus zulässige Produktinformationen über einen direkten Weblink und den zugehörigen Datenträger abgerufen werden können.
Je nach den geltenden Anforderungen können unterschiedliche Informationen für die jeweiligen Nutzer und Wirtschaftsakteure strukturiert werden.
5. Einzigartiges Produkt & Passidentifizierung
EaseCert hilft dabei, die für die Implementierung des Digital Product Passport erforderlichen Produktidentifikationsinformationen zu strukturieren.
Dies kann je nach den anwendbaren Rechtsvorschriften die Verwendung relevanter Produktidentifikatoren und Passidentifikatoren auf Produktmodell-, Chargen- oder Einzelartikelebene umfassen.
Die angemessene Kennzeichnungsstufe muss gemäß den für die jeweilige Produktgruppe geltenden Rechtsvorschriften bestimmt werden und sollte nicht als für jedes Produkt identisch angenommen werden.
6. QR-Code für den digitalen Produktpass
A QR-Code oder anderer geeigneter Datenträger kann das physische Produkt, die Verpackung oder die dazugehörige Dokumentation mit dem digitalen Produktpass verknüpfen.
EaseCert generiert einen QR-Code, der mit dem entsprechenden Online-Pass verknüpft ist und zur Implementierung mit dem Produkt dient.
Der QR-Code darf, sofern dies die geltenden Bestimmungen zulassen, auf folgenden Plattformen verwendet werden:
- Produktetiketten
- Produktverpackung
- Anhänger
- Benutzerhandbücher
- Produktdokumentation
- Sonstige zulässige Begleitmaterialien
Der endgültige Standort und die Form des Datenträgers müssen den für die jeweilige Produktkategorie geltenden Rechtsvorschriften entsprechen.
7. Vorbereitung des EU-Registers für digitale Produktpässe
Der EU-Register für digitale Produktpässe Der Betrieb wurde am 20. Juli 2026 aufgenommen.
Das Register ist nicht mit dem vollständigen digitalen Produktpass zu verwechseln. Die EU-DPP-Architektur ist dezentralisiert: Das Register dient als EU-weite Indexierungs- und Registrierungsinfrastruktur, während detaillierte Passinformationen weiterhin vom verantwortlichen Wirtschaftsbeteiligten oder einem DPP-Dienstleister verwaltet werden können.
Sofern eine Registrierung für das Produkt rechtlich erforderlich ist, kann EaseCert die entsprechende DPP-Struktur und die Registrierungsinformationen für die Implementierung beim EU Digital Product Passport Registry vorbereiten.
Die genauen Registrierungspflichten hängen von den für das jeweilige Produkt geltenden EU-Rechtsvorschriften ab.
8. Analyse der Dokumentationslücken im DPP-Programm
Einer der wichtigsten Aspekte bei der Erstellung des Digital Product Passport ist die Identifizierung fehlender Informationen vor der Veröffentlichung oder zukünftigen regulatorischen Fristen.
EaseCert prüft die verfügbaren Produkt-, Lieferanten- und Compliance-Informationen und identifiziert relevante Dokumentations- oder Datenlücken.
Mögliche Lücken können Folgendes umfassen:
- Fehlende Produktkennzeichnungen
- Unvollständige Herstellerinformationen
- Fehlende Lieferantendokumentation
- Unvollständige Materialzusammensetzungsdaten
- Fehlende Komponenteninformationen
- Unzureichende Rückverfolgbarkeitsinformationen
- Fehlende Nachhaltigkeitsdaten
- Fehlende Reparatur- oder End-of-Life-Informationen
- Unvollständige technische Dokumentation
- Fehlende Prüfberichte oder Erklärungen
Eine frühzeitige Identifizierung dieser Lücken kann Unternehmen dabei helfen, zuverlässigere Produktdaten- und Lieferantendokumentationsprozesse zu etablieren, bevor die entsprechenden DPP-Anforderungen verpflichtend werden.
9. Integration von Compliance-Dokumenten
Gegebenenfalls können relevante Begleitdokumente in die Struktur des Digital Product Passport integriert oder mit dieser verlinkt werden.
Die unterstützenden Unterlagen können Folgendes umfassen:
- Konformitätserklärungen
- Technische Dokumentation
- Laborberichte
- Produktzertifikate
- Benutzeranleitung
- Sicherheitsinformationen
- Materialinformationen
- Nachhaltigkeitsdokumentation
- Reparaturinformationen
- Recyclinghinweise
Der Zugriff auf personenbezogene Daten und Dokumente kann je nach den geltenden Anforderungen der Datenschutzbehörde und den Zugriffsrechten variieren.
10. DPP-Überprüfung & Veröffentlichung
EaseCert verwendet einen strukturierten Prüfprozess, bevor der Digital Product Passport finalisiert wird.
Produktbewertung → Datenerhebung → Dokumentenprüfung → Identifizierung von Lücken → Erstellung des DPP → Endprüfung → Veröffentlichung
Falls wichtige Informationen fehlen, identifiziert EaseCert die entsprechenden Lücken, damit diese gegebenenfalls vor der endgültigen Ausstellung des Reisepasses geschlossen werden können.
11. Versionierung des digitalen Produktpasses & Aktualisierungen
Produktinformationen können sich im Laufe des Produktlebenszyklus ändern.Die Struktur des digitalen Produktpasses unterstützt daher die Pflege aktueller Produktinformationen und die Identifizierung der aktuellen Passversion.
Aktualisierungen können relevant werden, wenn sich Folgendes ändert:
- Produktspezifikationen
- Materialien
- Komponenten
- Lieferanten
- Fertigungsinformationen
- Konformitätsdokumentation
- Informationen zur Nachhaltigkeit
- Reparaturinformationen
- Anwendbare regulatorische Anforderungen
Zukünftige Aktualisierungen oder wesentliche Änderungen nach der Erstauslieferung können einer zusätzlichen Servicegebühr unterliegen.
Was Sie erhalten
Für jeden vom Service abgedeckten Produkttyp liefert EaseCert die entsprechenden Leistungen aus den folgenden Bereichen:
- Anwendbarkeit des DPP und regulatorische Überprüfung
- Produktdatenbewertung
- Lieferanten- und Begleitdokumentenprüfung
- DPP-Dokumentationslückenanalyse
- Strukturierter digitaler Produktpass
- Spezielle Online-DPP-Seite
- Eindeutige Passidentifizierung
- URL für den permanenten digitalen Produktpass
- QR-Code/entsprechende digitale Zugangsimplementierung
- Integration von Begleitdokumenten, sofern zutreffend
- Passprüfung und -veröffentlichung
- Leitfaden zur Umsetzung
So funktioniert der Digital Product Passport Service
Schritt 1 – Den DPP-Service bestellen
Erwerben Sie die Erstellung des EaseCert Digital Product Passports. & Implementierungsservice für den gewünschten Produkttyp.
Schritt 2 – Produkt einreichen & Lieferanteninformationen
Sie stellen die verfügbaren Produktspezifikationen, Herstellerinformationen, Lieferanteninformationen, Materialdaten, Informationen zur Nachhaltigkeit und relevante Konformitätsdokumente zur Verfügung.
Schritt 3 – Bewertung der Anwendbarkeit des EU-Datenschutzprogramms
EaseCert bewertet das Produkt anhand des relevanten Digital Product Passport-Rahmenwerks und ermittelt aktuelle, zukünftige oder potenziell anwendbare Anforderungen.
Schritt 4 – Dokumentation & Datenprüfung
Wir prüfen die bereitgestellten Informationen und identifizieren wichtige Lücken, die die DPP-Erstellung beeinträchtigen.
Schritt 5 – Erstellung des digitalen Produktpasses
Die relevanten Informationen sind im EaseCert Digital Product Passport-System strukturiert.
Schritt 6 – Überprüfung & Veröffentlichung
Nach Vervollständigung der erforderlichen Informationen und Überprüfung wird der Reisepass fertiggestellt und veröffentlicht.
Schritt 7 – QR-Code & DPP-Umsetzung
Sie erhalten Zugriff auf den veröffentlichten digitalen Produktpass und den entsprechenden QR-Code oder Implementierungsinformationen zur Verknüpfung des physischen Produkts mit seinem digitalen Datensatz.
Preis für den digitalen Produktpass
€500 pro Produkttyp
Der €500 einmalige Servicegebühr umfasst die Bewertung, Vorbereitung und erstmalige Erstellung des digitalen Produktpasses für ein Produkttyp, basierend auf den vom Kunden bereitgestellten Informationen und Unterlagen.
Produkte mit wesentlich unterschiedlichem Design, Materialien, Komponenten, Verwendungszweck, Spezifikationen, Lieferketten oder regulatorischen Anforderungen können separate Produkttypen darstellen und gegebenenfalls separate Bewertungen und digitale Produktpässe erfordern.
Bei Unternehmen mit einem großen Produktportfolio kann EaseCert mit repräsentativen oder prioritären Produktfamilien beginnen und eine skalierbare Dokumentations- und DPP-Struktur für nachfolgende Produkte aufbauen.
Zusätzliche Produkttypen, wesentliche Änderungen nach der Veröffentlichung, laufende Wartung, spezielle Integrationen, Massenimplementierung oder andere Dienstleistungen, die über den ursprünglichen Leistungsumfang hinausgehen, können separat angeboten werden.
Welche Produkte könnten von den EU-Anforderungen für digitale Produktpässe betroffen sein?
Die EU führt die Anforderungen an den digitalen Produktpass schrittweise ein, anstatt eine einzige universelle Frist für alle Produkte festzulegen.
Der Arbeitsplan für ESPR und Energiekennzeichnung 2025–2030 Identifiziert prioritäre Produktgruppen für zukünftige Ökodesign-Maßnahmen, darunter Bereiche wie Textilien/Bekleidung, Möbel, Reifen, Matratzen, Eisen und Stahl sowie Aluminium, zusammen mit horizontalen Maßnahmen und relevanten energiebezogenen Produkten.
Als prioritäre Produktgruppe identifiziert zu werden bedeutet nicht Das bedeutet an sich, dass jedes Produkt dieser Kategorie bereits einen digitalen Produktpass benötigt. Die jeweils geltenden produktspezifischen Gesetze und deren Geltungsdatum müssen geprüft werden.
Digitale Batteriepässe
Die EU-Batterieverordnung enthält eine der klarsten festgelegten Fristen für den digitalen Produktpass.
Gemäß Artikel 77 Verordnung (EU) 2023/1542, aus 18. Februar 2027, Für folgende Zwecke wird ein Batteriepass benötigt:
- LMT-Batterien (Batterien für leichte Transportmittel)
- Industriebatterien mit einer Kapazität von mehr als 2 kWh
- Batterien für Elektrofahrzeuge
Unternehmen, die mit diesen Batteriekategorien arbeiten, sollten daher der Batterieidentifizierung, den Lieferkettendaten, der Dokumentation und der Vorbereitung auf den Batteriepass Priorität einräumen.
Digitale Produktpässe für Textilien & Bekleidung
Textilien, insbesondere Bekleidung und Schuhe, sind eine prioritäre Produktgruppe im Rahmen des ESPR-Arbeitsplans 2025–2030.
Unternehmen der Textil- und Bekleidungsbranche können sich vorbereiten, indem sie ihre Materialzusammensetzungsdaten, Lieferanteninformationen, Produktkennzeichnung und Rückverfolgbarkeitssysteme verbessern. Der Prioritätsstatus oder ein vorläufiger Zeitplan für eine produktspezifische Maßnahme sollte jedoch nicht mit dem Datum verwechselt werden, an dem die Unternehmen die endgültigen DPP-Anforderungen erfüllen müssen.
Digitale Pässe für Bauprodukte
Die Neubesetzung Verordnung (EU) 2024/3110 über Bauprodukte schafft einen Rahmen für ein digitales Produktpasssystem im Baubereich.
Die Verordnung sieht vor, dass das DPP-System für das Baugewerbe mit dem gemäß ESPR eingerichteten DPP-System kompatibel und interoperabel ist und gleichzeitig die spezifischen Anforderungen an Bauprodukte berücksichtigt.
Vor der Festlegung der Anforderungen für ein einzelnes Bauprodukt sollten die anwendbaren delegierten Rechtsakte, Durchführungsbestimmungen, der Produktumfang und die Übergangsbestimmungen geprüft werden.
Technische Standards für den EU-Digitalproduktpass
Im Juli 2026 veröffentlichte die Europäische Kommission Verweise auf sechs harmonisierte europäische Normen, die den technischen Rahmen für den Digitalen Produktpass unterstützen:
- EN 18216:2026 — Digitaler Produktpass: Datenaustauschprotokolle
- EN 18219:2026 — Digitaler Produktpass: Eindeutige Kennungen
- EN 18220:2026 — Digitaler Produktpass: Datenträger
- EN 18221:2026 — Digitaler Produktpass: Datenspeicherung, Archivierung und Persistenz
- EN 18222:2026 — Digitaler Produktpass: APIs für das Lebenszyklusmanagement und die Suchbarkeit von Produktpässen
- EN 18223:2026 — Digitaler Produktpass: Systeminteroperabilität
Diese Standards unterstützen wichtige technische Aspekte der EU-Datenschutz- und Informationsarchitektur. Sie legen jedoch nicht von sich aus alle produktspezifischen Informationsanforderungen fest und unterwerfen nicht jedes Produkt einer Datenschutz- und Informationspflicht.
Warum sollten Sie sich jetzt auf digitale Produktpässe vorbereiten?
Ein digitaler Produktpass ist mehr als ein QR-Code. Für eine effektive Implementierung eines digitalen Produktpasses sind strukturierte Produktidentifikatoren, zuverlässige Lieferanteninformationen, Material- und Komponentendaten, technische Dokumentationen, Rückverfolgbarkeitsinformationen und interoperable digitale Produktdatensätze erforderlich.
Eine frühzeitige Vorbereitung kann Unternehmen helfen:
- Fehlende Produkt- und Lieferanteninformationen identifizieren
- Verbesserung der Produktdatenqualität
- Organisation der technischen und Compliance-Dokumentation
- Verbesserung der Rückverfolgbarkeit der Lieferkette
- Einheitliche Produktkennzeichnung sicherstellen
- Bereiten Sie Daten für zukünftige DPP-Anforderungen vor.
- Reduzieren Sie den erforderlichen Nachbesserungsaufwand, wenn produktspezifische Anforderungen gelten.
Für wen ist dieser DPP-Service gedacht?
Der EaseCert Digital Product Passport Service eignet sich für Unternehmen, die Produkte für den EU-Markt vorbereiten, darunter:
- Hersteller aus der EU und von außerhalb der EU
- Marken und Eigenmarkenunternehmen
- EU-Importeure
- E-Commerce-Verkäufer
- Textil-, Bekleidungs- und Schuhunternehmen
- Batteriehersteller und verwandte Batterieunternehmen
- Hersteller von batteriebetriebenen Produkten
- Hersteller von Bauprodukten
- Möbel- und Konsumgüterhersteller
- Unternehmen, die ihre Produktportfolios auf die ESPR-Anforderungen vorbereiten
Bestellen Sie Ihren EU-Digitalproduktpass
Bereiten Sie Ihre Produktdaten, Dokumentation und Rückverfolgbarkeitsinformationen für den sich entwickelnden EU-Rahmen für digitale Produktpässe vor.
EaseCert kombiniert Anwendbarkeitsprüfung des DPP, Überprüfung der Produktdaten, Dokumentationslückenanalyse, Erstellung des digitalen Produktpasses, Online-Veröffentlichung und QR-Code-Implementierung in einen praktischen Service.
Wichtige regulatorische Informationen
Die für ein bestimmtes Produkt geltenden Anforderungen an den Digitalen Produktpass hängen von den einschlägigen EU-Rechtsvorschriften, der Produktkategorie, den delegierten Rechtsakten, dem Anwendungsbereich, den Ausnahmen, den Übergangsbestimmungen, dem Antragsdatum und der Rolle des Wirtschaftsakteurs ab.
Der Betrieb des EU-Registers für digitale Produktpässe begründet an sich keine DPP-Verpflichtung für jedes Produkt, das auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht wird.
Sofern produktspezifische Anforderungen noch nicht endgültig festgelegt wurden oder noch nicht anwendbar sind, kann EaseCert die DPP-Bereitschaft und die Aufbereitung von Produktdaten auf der Grundlage der zum Zeitpunkt der Bewertung verfügbaren Gesetzgebung und Informationen anbieten.
Ein digitaler Produktpass stellt keine EU-Zertifizierung, behördliche Zulassung oder Bestätigung dar, dass ein Produkt alle anderen EU-Rechtsvorschriften erfüllt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein EU-Pass für digitale Produkte (DPP)?
Ein digitaler Produktpass (DPP) ist ein strukturierter digitaler Datensatz mit Produktinformationen. Je nach geltender EU-Gesetzgebung können diese Informationen Produktidentifikation, Herstellerangaben, Materialinformationen, Nachhaltigkeit, Leistung, Reparatur, Recycling, Konformität und Rückverfolgbarkeit umfassen. Der Pass ist digital über einen Datenträger wie einen QR-Code zugänglich, sofern dies die geltenden produktspezifischen Anforderungen zulassen.
Benötigt jedes in der EU verkaufte Produkt einen digitalen Produktpass?
Nein. Das EU-Register für digitale Produktpässe ist zwar in Betrieb, dies bedeutet jedoch nicht, dass für jedes in der EU verkaufte Produkt derzeit ein digitaler Produktpass erforderlich ist. Die Pflichten für digitale Produktpässe werden schrittweise eingeführt und hängen von der Produktkategorie, den geltenden Rechtsvorschriften, produktspezifischen delegierten Rechtsakten, Ausnahmen, Übergangsbestimmungen und Anwendungsdaten ab.
Was ist im Folgenden enthalten? €500 Digital Product Passport-Service?
Der €500 Die Servicegebühr deckt die Erstbewertung und die Erstellung des digitalen Produktpasses für einen Produkttyp ab. Je nach Produkt und geltenden Anforderungen umfasst der Service eine Prüfung der DPP-Anwendbarkeit, eine Produktdatenbewertung, eine Lieferanten- und Dokumentationsprüfung, eine Gap-Analyse, die Erstellung eines strukturierten digitalen Produktpasses, eine dedizierte Online-Passseite, eine eindeutige Passidentifikation, die Implementierung eines QR-Codes und die Erstveröffentlichung.
Was bedeutet „€500 Was bedeutet „pro Produkttyp“?
Der €500 Die Gebühr gilt für einen Produkttyp, der im Rahmen eines digitalen Produktpass-Projekts bewertet und erstellt wird. Produkte mit wesentlich unterschiedlichem Design, Materialien, Komponenten, Verwendungszweck, Lieferketten oder regulatorischen Anforderungen müssen gegebenenfalls als separate Produkttypen behandelt und separat bewertet werden. EaseCert prüft die Produktinformationen, um den entsprechenden Umfang festzulegen.
Welche Informationen muss ich angeben?
Bitte stellen Sie die Ihnen aktuell verfügbaren Produktinformationen und Dokumentationen bereit. Dazu gehören beispielsweise Produktspezifikationen, Modell- oder Artikelnummerninformationen, Herstellerangaben, Informationen zu EU-Importeuren, Material- und Komponentendaten, Lieferanteninformationen, Fertigungsinformationen, Nachhaltigkeitsdaten, Prüfberichte, Erklärungen, Zertifikate, Handbücher, Reparaturinformationen und Recyclinginformationen. Welche Informationen genau benötigt werden, hängt vom Produkt und den geltenden EU-Vorschriften ab.
Was passiert, wenn mir nicht alle erforderlichen Produkt- oder Lieferanteninformationen vorliegen?
Sie können die Bewertung weiterhin starten. EaseCert prüft die verfügbaren Informationen und identifiziert relevante Lücken. Dies hilft Ihnen festzustellen, welche zusätzlichen Informationen zu Produkten, Lieferanten, Materialien, Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit oder Konformität Sie benötigen, bevor der digitale Produktpass fertiggestellt oder die entsprechenden Anforderungen verbindlich werden.
Wird mein Produkt einen eigenen digitalen Online-Produktpass erhalten?
Ja. Im Rahmen dieser Dienstleistung wird der entsprechende Produktpass zur Veröffentlichung über die EaseCert Digital Product Passport Plattform vorbereitet.Der veröffentlichte Reisepass verfügt über einen eigenen digitalen Bereich, der über den entsprechenden Weblink und QR-Code aufgerufen werden kann.
Erhalte ich einen QR-Code für meinen digitalen Produktpass?
Ja. EaseCert stellt einen QR-Code bereit, der mit dem entsprechenden digitalen Produktpass verknüpft ist. Je nach den geltenden produktspezifischen Anforderungen kann der Datenträger auf dem Produkt, der Verpackung, dem Etikett, der Dokumentation oder einer anderen zulässigen Stelle angebracht werden. Der rechtlich vorgeschriebene Ort und das Format hängen von den für das jeweilige Produkt geltenden Gesetzen ab.
Ist ein QR-Code dasselbe wie ein digitaler Produktpass?
Nein. Der QR-Code ist ein Datenträger, der Zugriff auf den Digitalen Produktpass (DPP) ermöglicht. Der DPP selbst besteht aus den strukturierten digitalen Produktinformationen und den zugehörigen Systemen, die gemäß den geltenden Rechtsvorschriften erforderlich sind. Die bloße Erstellung eines QR-Codes reicht nicht aus, um einen konformen Digitalen Produktpass zu erstellen.
Ist das EU-Register für digitale Produktpässe bereits in Betrieb?
Ja. Die Europäische Kommission hat das EU-Register für digitale Produktpässe am 20. Juli 2026 eingeführt. Die Inbetriebnahme des Registers bedeutet jedoch nicht, dass alle Produkte sofort registriert werden müssen oder einen digitalen Produktpass benötigen. Die Anwendbarkeit hängt weiterhin von den für das jeweilige Produkt geltenden Gesetzen und Anforderungen ab.
Wird im EU-DPP-Register der vollständige digitale Produktpass gespeichert?
Nicht unbedingt. Der EU-Rahmen für digitale Produktpässe basiert auf einer dezentralen Architektur. Das Register dient als EU-weite Registrierungs- und Indexierungsinfrastruktur für relevante Kennungen und Registrierungsinformationen, während die detaillierten Passdaten weiterhin vom verantwortlichen Wirtschaftsbeteiligten oder einem geeigneten Anbieter von Dienstleistungen für digitale Produktpässe verwaltet werden können.
Kann EaseCert bei der Vorbereitung auf das EU-DPP-Register helfen?
Ja. Sofern eine DPP-Registrierung für das Produkt erforderlich ist, kann EaseCert Sie bei der Strukturierung der relevanten Pass- und Registrierungsinformationen für die Umsetzung im Rahmen des EU-Digitalproduktpasses unterstützen. Die genauen Registrierungsanforderungen hängen von den für das jeweilige Produkt geltenden Rechtsvorschriften ab.
Ab wann werden EU-Batteriepässe verpflichtend?
Gemäß Artikel 77 der Verordnung (EU) 2023/1542 ist ab dem 18. Februar 2027 für jede Batterie eines leichten Verkehrsträgers, jede Industriebatterie mit einer Kapazität von mehr als 2 kWh und jede Batterie eines Elektrofahrzeugs, die in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wird, ein Batteriepass erforderlich.
Benötigen Textilien und Bekleidung bereits einen digitalen Produktpass?
Textilien, insbesondere Bekleidung und Schuhe, sind im Rahmen des Arbeitsplans 2025–2030 für die elektronische Schadstofffreisetzungsverordnung (ESPR) und die Energiekennzeichnung eine prioritäre Produktgruppe. Der Prioritätsstatus bedeutet jedoch nicht automatisch, dass für jedes Textil- oder Bekleidungsprodukt ein obligatorischer digitaler Produktpass erforderlich ist. Die endgültigen produktspezifischen Anforderungen, der Anwendungsbereich, Ausnahmen, Übergangsregelungen und Anwendungsfristen müssen gemäß den geltenden Rechtsvorschriften geprüft werden.
Führt ein digitaler Produktpass dazu, dass mein Produkt EU-konform oder CE-zertifiziert ist?
Nein. Ein digitaler Produktpass stellt keine EU-Produktzulassung oder -zertifizierung dar und ersetzt nicht andere geltende EU-Konformitätsverpflichtungen. Je nach Produkt können separate Anforderungen für die CE-Kennzeichnung, die technische Dokumentation, Erklärungen, Prüfungen, Etikettierung, Sicherheitsinformationen, Rückverfolgbarkeit und andere produktspezifische Rechtsvorschriften gelten.
Können Begleitdokumente in den Digital Product Passport aufgenommen werden?
Gegebenenfalls können relevante ergänzende Informationen in die DPP-Struktur integriert oder mit dieser verlinkt werden.Dies kann Erklärungen, Prüfberichte, Zertifikate, technische Informationen, Benutzerhandbücher, Nachhaltigkeitsdokumentationen, Reparaturinformationen und Recyclinghinweise umfassen. Der Zugriff auf bestimmte Informationen muss gegebenenfalls gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen und Zugriffsrechten geregelt werden.
Kann der digitale Produktpass später aktualisiert werden?
Ja. Die Passstruktur unterstützt Aktualisierungen und Versionsverwaltung bei Änderungen der Produktinformationen. Aktualisierungen können nach Änderungen an Materialien, Komponenten, Lieferanten, Fertigungsinformationen, Produktspezifikationen, Konformitätsdokumenten oder anderen Passdaten erforderlich sein. Umfangreiche Änderungen nach der Veröffentlichung oder laufende Wartungsarbeiten können einer zusätzlichen Servicegebühr unterliegen.
Kann EaseCert mehrere Produkte oder ein großes Produktportfolio verwalten?
Ja. Für Unternehmen mit mehreren Produkten kann EaseCert mit repräsentativen oder priorisierten Produktfamilien beginnen und einen strukturierten Ansatz entwickeln, der sich auf das gesamte Portfolio skalieren lässt. Kontaktieren Sie EaseCert für größere Portfolios, mehrere Produkttypen oder umfangreiche Projekte zur Erstellung digitaler Produktpässe.
Wie fange ich an?
Kaufen Sie das EaseCert Erstellung eines digitalen EU-Produktpasses (DPP) & Implementierungsdienst für €500 Die Kosten richten sich nach dem Produkttyp. Nach Ihrer Bestellung werden Sie gebeten, die für die erste Bewertung erforderlichen Informationen zu Produkt, Hersteller, Lieferant und Konformität anzugeben. EaseCert prüft anschließend das Produkt, ermittelt die relevanten Anforderungen und Lücken und erstellt den digitalen Produktpass.
Offizielle Quellen für den digitalen EU-Produktpass
Verordnung über Ökodesign für nachhaltige Produkte (ESPR)
Verordnung (EU) 2024/1781 – Verordnung über Ökodesign für nachhaltige Produkte (ESPR) – EUR-Lex
Informationen zum digitalen Produktpass der Europäischen Kommission
Europäische Kommission – Digitaler Produktpass
EU-Register für digitale Produktpässe
Europäische Kommission – Register für digitale Produktpässe
Bekanntmachung der Europäischen Kommission – Start des DPP-Registers
Durchführungsverordnung des DPP-Registers
Durchführungsverordnung (EU) 2026/1778 der Kommission – Register für digitale Produktpässe
Harmonisierte Standards für den digitalen Produktpass der EU
EU-Batterieverordnung
Verordnung (EU) 2023/1542 – Batterien und Altbatterien
EU-Bauprodukteverordnung
Verordnung (EU) 2024/3110 – Bauprodukteverordnung
ESPR & Arbeitsplan zur Energiekennzeichnung 2025–2030
Europäische Kommission – Arbeitsplan 2025–2030 für ESPR und Energiekennzeichnung
Letzte regulatorische Überprüfung: September 2026. Die EU-Gesetzgebung zum digitalen Produktpass wird stetig weiterentwickelt. Produktspezifische Anforderungen sollten im Hinblick auf die zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens des Produkts auf dem EU-Markt geltende Gesetzgebung neu bewertet werden.
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